
grüner Gockel
Umwelterklärung der Stiftsirchengemeinde
Im der Herbst 2002 wurde der Stiftskirchengemeinde die Teilnahme "am Pilotprojekt der Landeskirche zum nachhaltigen Wirtschaften und dessen Bewertung durch ein Umweltauditverfahren" bekannt gegeben.
Seitdem war es darum ruhig geworden. Es wurde zwar u.a. die Erfassung der Verbrauchsdaten von Wasser und Energiekosten für Strom und Heizung vorangetrieben. Zu der angekündigten "Veröffentlichung einer Umwelterklärung, sowie einer jährlichen Umweltbilanz" kam es allerdings nicht. Das soll sich jetzt ändern!
Im März 2004 hat sich, in Rücksprache mit dem Kirchengemeinderat ein neues Kernteam gebildet, das die Arbeit noch einmal in Angriff nehmen wird. Es besteht derzeit aus Kirchengemeinderat Hans Ritter, Arndt Schalk, Gerhard Wahl, unserem Ökoauditor, und Pfr. Tobias Rößler.
Zu den ersten Handlungen des Umwelt-Teams gehörte die Erarbeitung der Schöpfungsleitlinien der Stiftskirchengemeinde, hinter die sich der Kirchengemeinderat auf seiner Sondersitzung in Hohenwart per Beschluss gestellt hat.
Bislang wird in zwei Jahren die Zertifizierung der Stiftskirchengemeinde durch die Ev. Landeskirche Württemberg angestrebt. Das von der Landeskirche vergebene Zertifikat nennt sich "Der grüne Gockel" (siehe Logo).
"Neues vom Grünen Gockel" der Stiftskirchengemeinde erfahren Sie in nächster Zeit unter der hiermit eröffneten Rubrik, sowie auf der homepage der Stiftskirchengemeinde. Wir freuen uns über Ihr Interesse, Ihre Anregungen und Ihre Ideen.
RevalidierungIm Sommer 2009 wurde die Stiftskirchengemeinde Backnang revalidiert. Von der Geschäftsstelle des Grünen Gockels erhielt die Stiftskirchengemeinde eine Elsbeere als Geschenk, die mit Konfirmanden vor dem Gemeindehaus eingepflanzt wurde. Die Elsbeere ist ein in Baden-Württemberg heimischer Baum, der allerdings immer seltener wird
Revalidierung im August 2009
Etwa drei Jahre nach der Zertifizierung fand in unserer Stiftskirchengemeinde die erste Überprüfung (Revalidierung) statt. Das Umweltteam – die Herren Mann, Idler, Eberle, Ritter, Förch -, unterstützt durch Frau Löprich, Herrn Szegedi und Herrn Bubeck, stellte sich am 31. August den Fragen des EMAS-Gutachters Herrn Sperling. EMAS ist ein Öko-Umwelt-Audit-System, das von der EU bis 1993 entwickelt und später mit der ISO 14001-2004 gleichgestellt wurde.
Begleitet hat uns dabei Helga Baur von der Geschäftsstelle Grüner Gockel der Landeskirche, Herr Klein vertrat den Kirchengemeinderat.
Dank der guten Vorarbeit des Umweltteams – inklusive Vikar Finnern – haben wir diese Prüfung hervorragend bestanden. Somit darf die Stiftskirchengemeinde weiterhin – bis Juni 2012 - das EMAS-Zertifikat führen (Bild 1). Das Zertifikat „ Grüner Gockel“ wird danach automatisch erteilt (Bild 2). Frau Baur überreichte es im Rahmen des Gemeindefestes am 11. Oktober (Bild 3). Sie betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit des Umweltschutzes zum Erhalt der Schöpfung gerade durch Kirchengemeinden. Kleine Schritte jedes Einzelnen seien genauso wichtig wie die großen von Staaten und Wirtschaftsunternehmen.
Energie sparen - Schöpfung bewahren:
Unter diesem Motto stand der diesjährige Schöpfungsgottesdienst am 10. Mai 2009, der vom Umweltteam der Stiftskirche gestaltet wurde. Die Mitglieder des Umweltteams, Günter Eberle, Peter Förch, Dr. Roland Idler und Hans Ritter, stellten mit Pfr. Thomas Mann in einer Bildpräsentation die verschiedenen – erneuerbaren und nicht erneuerbaren – Energiequellen vor und kommentierten die ökologischen Vor- und Nachteile.
Vikar Sönke Finnern schlug in seiner Predigt einen Bogen von der Schöpfungsgeschichte „Gott setzte den Menschen in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ (Gen 2,15) über den Psalm 104 – ein Loblied auf Gottes großartige Schöpfung – zu den heutigen Herausforderungen, mit den Ressourcen verantwortungsvoll und sparsam im Sinne der Schöpfung umzugehen. Als Rahmenprogramm zum Ständerling gab es noch eine kleine Ausstellung zum Thema „Energie“ und „Energiesparen“. Besondere Exponate waren eine Klein-Fotovoltaikanlage und ein Solarkocher.